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Ratgeber

SPS-Weiterbildung neben dem Job – geht das?

Ja. Den SPS-Spezialist (IHK) gibt es als Teilzeitkurs: Montag bis Donnerstag von 18:00 bis 21:15 Uhr und an zwei Samstagen im Monat, insgesamt rund sechs Monate. Gefördert wird er für Beschäftigte meist über das Qualifizierungschancengesetz.

Inhalt und Abschluss sind identisch mit dem Vollzeitkurs – nur die Zeiten sind anders verteilt.

So funktioniert die Förderung für Beschäftigte

Das Qualifizierungschancengesetz fördert Weiterbildungen für Beschäftigte, deren Tätigkeit sich durch Technik verändert oder die sich in Engpassberufen qualifizieren. Den Antrag stellt der Arbeitgeber beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit. Wie viel übernommen wird, hängt von der Betriebsgröße ab:

Betriebsgröße Lehrgangskosten Zuschuss zum Arbeitsentgelt
unter 50 Beschäftigte bis zu 100 % bis zu 75 %
50 bis 499 Beschäftigte bis zu 50 % bis zu 50 %
ab 500 Beschäftigte bis zu 25 % bis zu 25 %

Der Zuschuss zum Arbeitsentgelt spielt eine Rolle, wenn Unterricht in die Arbeitszeit fällt. Wir stellen auf Wunsch eine Trägerbescheinigung für den Antrag aus.

Wenn der Arbeitgeber nicht mitzieht

Du kannst die Weiterbildung auch selbst zahlen – 6.705,60 € in sechs Monatsraten beim Teilzeitkurs. In Schleswig-Holstein lohnt ein Blick auf den Weiterbildungsbonus SH. Endet dein Arbeitsverhältnis ohnehin bald, kommt außerdem ein Bildungsgutschein infrage.

Ist das zu schaffen?

Rund zwölf Stunden Unterricht pro Woche plus Übung sind neben einem Vollzeitjob fordernd, aber machbar – vor allem, weil du im Live-Unterricht direkt Fragen stellen kannst und nicht allein vor Videos sitzt. Sprich vorher mit deiner Familie über die Abende und Samstage.

Passt die Weiterbildung zu dir?

Der Kurs-Pilot prüft deine Voraussetzungen und erstellt die Unterlagen für den Bildungsgutschein – kostenlos, in drei Minuten.